Phase 2: Fundament bauen

Architektur & Infrastruktur

Nach der strategischen Klärung liegt der Fokus auf der nachhaltigen Umsetzung. Ein Punkt, an dem viele Unternehmen scheitern. Häufig fehlt eine langfristig tragfähige Architektur, wodurch Systeme unkoordiniert wachsen, Technologien isoliert eingesetzt werden und die Komplexität den Nutzen übersteigt.

In Phase zwei schaffen wir ein stabiles Fundament. Indem Strategie, Governance und Zielbild in eine klare technische Struktur überführt werden.

Architektur und Infrastrukturbild

Architektur aus der Strategie heraus entwickeln

Technologie ist kein Selbstzweck. Wir leiten die Zielarchitektur konsequent aus der Datenstrategie ab.

🠖 Welche Anforderungen ergeben sich aus den priorisierten Use Cases?

🠖 Welche Governance-Vorgaben müssen technisch abgebildet werden?

🠖 Welche Skalierung ist perspektivisch notwendig?

So entsteht kein Tool-Stack, sondern ein konsistentes Zielbild.

Infrastruktur bewusst entscheiden

Ob Cloud, On-Premises oder hybrid:
Wir gestalten eine Infrastruktur, die zu deinen Anforderungen an Flexibilität, Sicherheit und Kosten passt.

Dabei achten wir bewusst auf:

🗸 Sicherheitsanforderungen

🗸 regulatorischen Rahmenbedingungen

🗸 Kostenstrukturen

🗸 Bestehende Systemlandschaft

Das Ergebnis ist ein Betriebsmodell, das zum Unternehmen passt, nicht zum Trend.

Struktur statt Tool-Wildwuchs

Ohne klare Leitplanken entstehen schnell isolierte Lösungen. Wir definieren in unserem Vorgehen:

Architektur-prinzipien

Integrations-standards

Technologie-Richtlinien

Damit bleibt die Systemlandschaft konsistent, erweiterbar und beherrschbar.

Kernkompetenzen

Ein technisches Fundament, das nicht aus Einzelentscheidungen besteht, sondern aus einem durchdachten, strategisch abgeleiteten Gesamtsystem, welches im Alltag zuverlässig funktioniert.

Plattform- & Architekturdesign

Die zentrale Frage:
Wie muss die Zielarchitektur aussehen, damit Strategie, Governance und zukünftige Anforderungen zusammen funktionieren?

Einordnung:
Hier entsteht das technische Zielbild, als verbindlicher Rahmen für alle weiteren Entscheidungen.

  • Zielarchitekturen (z. B. Lakehouse, Data Warehouse, Hybrid, auf Strategie abgestimmt)
  • Architekturprinzipien und Leitplanken
  • Systemlandschaftsdesign (Integration statt Silos)
  • Entkopplung und Modularisierung
  • Architektur-Zielbild als Entscheidungsgrundlage

Wozu das Ganze:
Damit Dateninitiativen nicht in isolierten Lösungen enden, sondern auf einer integrierten, skalierbaren Architektur aufbauen.

Infrastruktur & Plattformaufbau

Die zentrale Frage:
Wie wird aus der Architektur ein stabil betreibbares System?

Einordnung:
Hier wird das Zielbild real, als konkrete Plattform und Infrastruktur.

  • Definition des Betriebsmodells (Cloud, On-Prem, Hybrid)
  • Infrastrukturdesign entlang der Anforderungen aus Phase 1
  • Aufbau reproduzierbarer Umgebungen (z. B. Infrastructure as Code)
  • Containerisierung und Orchestrierung als Grundlage für Skalierung
  • Strukturierte Umgebungen (Dev, Test, Prod)

Wozu das Ganze:
Damit Dateninitiativen nicht in isolierten Lösungen enden, sondern auf einer integrierten, skalierbaren Architektur aufbauen.

Sicherheit & Compliance

Die zentrale Frage:
Wie stellen wir sicher, dass Daten vertrauenswürdig, geschützt und regelkonform genutzt werden können?

Einordnung:
Technische Umsetzung der Governance-Vorgaben aus Phase 1.

  • Zugriffskonzepte und Berechtigungsstrukturen
  • Umsetzung regulatorischer Anforderungen
  • Datenklassifizierung und Schutzmechanismen
  • Technische Verankerung von Governance-Regeln
  • Auditierbarkeit und Nachvollziehbarkeit

Wozu das Ganze:
Damit Daten nicht nur verfügbar, sondern auch sicher, nachvollziehbar und revisionsfähig sind.

Architektur-Governance & Standards

Die zentrale Frage:
Wie stellen wir sicher, dass die definierte Architektur im Alltag konsequent eingehalten und weiterentwickelt wird?

Einordnung:
Die Brücke zwischen Strategie (Phase 1) und technischer Umsetzung (Phase 2). Hier wird aus einem Zielbild ein verbindlicher Handlungsrahmen für alle Beteiligten.

  • Definition von Architekturprinzipien und verbindlichen Standards
  • Technologierichtlinien und Entscheidungsframeworks
  • Review- und Freigabeprozesse für Architekturentscheidungen
  • Dokumentation und Transparenz von Systemlandschaften
  • Kontrolle von Abweichungen und bewusste Weiterentwicklung

Wozu das Ganze:
Damit die Architektur nicht nur einmal sauber konzipiert wird, sondern langfristig konsistent bleibt und nicht durch Einzelentscheidungen aufgeweicht wird.

Typische Rollen

Übersicht einer präzisen und sachlichen Rollendefinition, so wie sie typischerweise in Unternehmen und in Phase 2 Projekten nach Verantwortung, Scope und Positionierung verwendet werden. Sie sind klar technisch geprägt, mit Fokus auf Struktur, Architektur und Betrieb

  • Aufgabe
    Entwicklung der Zielarchitektur auf Basis der Datenstrategie.
  • Scope
    Strukturierung der gesamten Datenlandschaft inklusive Integrationsprinzipien und Systemdesign.
  • Verantwortung
    Langfristige Konsistenz, Skalierbarkeit und strategische Passfähigkeit der Architektur
  • Aufgabe
    Übersetzung der Zielarchitektur in konkrete, umsetzbare Lösungsdesigns.
  • Scope
    Verbindung von Anforderungen, Architekturvorgaben und konkreten Technologien.
  • Verantwortung
    Sicherstellung, dass einzelne Lösungen in das Gesamtbild passen und keine Insellösungen entstehen.
  • Aufgabe
    Definition der technischen Plattform und Infrastruktur-Standards, sowie technischen Leitplanken.
  • Scope
    Auswahl und Strukturierung von Technologien, Plattformkomponenten und Betriebsmodellen.
  • Verantwortung
    Konsistenz der Plattform, Vermeidung von Tool-Wildwuchs und Sicherstellung eines stabilen Fundaments.
  • Aufgabe
    Technische Umsetzung zentraler Plattformkomponenten und Strukturierung der Datenumgebung.
  • Scope
    Aufbau grundlegender Datenstrukturen und technischer Rahmenbedingungen (nicht Use Case Logik).
  • Verantwortung
    Saubere, wartbare und erweiterbare technische Umsetzung des Fundaments.
  • Aufgabe
    Technischer Aufbau und Bereitstellung der Infrastruktur.
  • Scope
    Provisionierung von Ressourcen, Umsetzung von Umgebungen und Systemstrukturen.
  • Verantwortung
    Stabilität, Verfügbarkeit, Performance  und Reproduzierbarkeit der Infrastruktur.
  • Aufgabe
    Umsetzung und Betrieb moderner Plattform- und Cloud-Umgebungen.
  • Scope
    Containerisierung, Orchestrierung, Plattformbetrieb.
  • Verantwortung
    Effizienter, skalierbarer und automatisierter Betrieb.
  • Aufgabe
    Technische Umsetzung von Sicherheits- und Governance-Anforderungen.
  • Scope
    Zugriffskonzepte, Datenschutz und  regulatorische Rahmenbedingungen.
  • Verantwortung
    Schutz, Nachvollziehbarkeit und Regelkonformität der Datenplattform und Auditierbarkeit.
  • Aufgabe
    Sicherstellung eines stabilen und reproduzierbaren Betriebs.
  • Scope
    Automatisierung, Deployment-Strukturen, Betriebsprozesse.
  • Verantwortung
    Zuverlässigkeit, Wartbarkeit und reibungsloser Betrieb der Plattform.

Bereit, dein Fundament zu planen?

Am Ende von Phase 2 steht kein Konzept mehr, sondern ein funktionierendes Fundament:

🗸 Eine klar definierte und abgestimmte Zielarchitektur

🗸 Eine passende, aufgebaute Infrastruktur

🗸 Ein konsistentes Plattformmodell

🗸 Technisch umgesetzte Governance- und Sicherheitsanforderungen

Use Case & Data Engineering

In Phase 3 geht es darum Daten endlich als Produkte zu verstehen.

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